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Architektur
Kleinod unter Denkmalschutz.

Das ehemalige Kirchgemeindehaus Neumünster und das daran angebaute Pfarrhaus wurden 1911 von den Architekten Otto und Werner Pfister erstellt, welche später mitunter auch für den Bahnhof Enge verantwortlich zeichnen. Die in allen Details spürbare handwerkliche Hochwertigkeit und der plastische Gestaltungswille verleihen dem Gebäude bis heute eine hohe Qualität und ein imposantes Gepräge. Die Anlage steht wegen ihrer städtebaulichen Konzeption, der Architektur und dem Garten seit 2008 unter kommunalem Denkmalschutz. Zudem war das Gebäude das erste Kirchgemeindehaus der Stadt Zürich – und eines der ersten der Schweiz. Für die geplante Sanierung gewann das denkmal-affine Architekturbüro bernath+widmer De Pedrini 2017 den Wettbewerb und das Vertrauen der Jury.

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Geschichte
Würdevolles Wiedererwachen alter Zeiten.

1973 verliert das Kirchgemeindehaus durch einen Neubau an der Seefeldstrasse 91 seine Funktion. Die vergangenen 45 Jahre durchlebte die Liegenschaft unterschiedliche, vorwiegend kirchliche Nutzungen einhergehend mit einem reduzierten Unterhaltsumfang. Seit 2015 kommt eine bewusste Zwischennutzung im Event- und Sozialbereich zum Tragen. Die geplante Sanierung soll auf eine sanfte Weise einerseits die Qualität und die Schönheit des Gebäudes wieder sichtbar machen und es andererseits energetisch sowie substanziell für die weitere Zukunft rüsten.

«Der einladende Vorplatz mit Pfeilervorhalle, die nach Süden orientierte Gartenanlage, die Vielfalt von Räumen für Individuum und Gemeinschaft und die zeittypische, handwerklich hochwertige Bausubstanz, verleihen dem Ensemble eine besondere und grosszügige Atmosphäre. Qualitäten, welche auch für eine künftige Nutzung grosses Potenzial bieten.»

Gianluca De Pedrini
Architekturbüro bernath+widmer De Pedrini